stephen schwartz
Am 25. und 26. Oktober holte die schreib:maschine Oscar- und Grammy-Gewinner Stephen Schwartz (Wicked, Der Prinz von Ägypten, Godspell, Pippin, Pocahontas, Der Glöckner von Notre Dame) für eine exklusive zweitägige Autorenklasse nach Berlin.
Im Gartenhaus des Berliner Ensembles hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, mit einem der weltweit erfolgreichsten Komponisten und Textern, über handwerkliche und genrespezifische Fragen zu sprechen. Stephen Schwartz, der seit Jahren die renommierten ASCAP Workshops in New York und Los Angeles leitet, arbeitete mit den Teilnehmern konkret an vorgestellten Songs und diskutierte u.a. die Wichtigkeit von Ton, Funktion von Reimen und Motiven oder Aufbau und Struktur eines Songs.
Im Rahmen der Autorenklasse fand am Abend des ersten Tages ein Konzert im Ballhaus Rixdorf statt. Mit Katharine Mehrling, Bettina Meske, Jana Stelley, Dirk Johnston, Alen Hodzovic, Leon van Leeuwenberg und Nikolai Orloff standen großartige Künstler auf der Bühne, die Songs von Stephen Schwartz und deutschen Autoren präsentierten. Als Höhepunkt des Abends setzte sich Stephen Schwartz selbst ans Klavier und gab u.a. Einblicke in die Entwicklung von WICKED anhand von "The Wizard and I"
Als Abschluss gab es am zweiten Tag in der Neuköllner Oper eine Gesprächsrunde zum Thema
"Deutsches Musical... geht da überhaupt?"
Gemeinsam mit Stephen Schwartz diskutierten Peter Lund (Autor, Regisseur, UdK Berlin), Koen Schoots (Musikdirektor Vereinigte Bühnen Wien) und Christian Struppeck (Autor, Regisseur, Creative Agency Berlin) die Entwicklung des deutschen Musicals in den letzten Jahren. Parallelen und Unterscheide zu den USA wurden besprochen und im Austausch mit dem Publikum neue Ideen und Impulse gegeben, um deutschen Musicalautoren mehr Gehör zu verschaffen.
Wir bedanken uns bei allen, die diese zwei Tage gemeinsam mit uns ermöglicht haben. Weitere Informationen zu Stephen Schwartz gibt es unter: www.stephenschwartz.com









